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in Freizeitkleidung statt Blaumann:
Einer der letzten wirklichen Geländegänger

Lada 4x4 Urban vorne links

jetzt auch mit AHK

Für den Lada 4×4 Urban gibt es, wie auch schon für den normalen Lada 4×4 bzw. 4×4 Taiga, eine Anhängezugvorrichtung (Anhängerkupplung). Diese hat Lada mit seinem belgischen Zulieferer neu entwickelt, denn durch den kräftiger gestalteten Stoßfänger musste eine neue Konstruktion her. Bestellbar ist die AHK ab Werk als Sonderausstattung, sie wird beim Importeur Lada Automobile GmbH in Buxtehude nachgerüstet. Regulär kann der Lada 4×4 schon bis zu 1490 Kilogramm an den Haken nehmen, mit einer Auflastung sind sogar bis zu 1,9 Tonnen bei maximal 8 Prozent Steigung möglich!

Lada 4x4 Urban vorne linksFoto: Petra Grünendahl
Lada 4×4 Urban

Der Lada Niva ist (war) ein Begriff auf dem deutschen Markt. Nach einem Joint Venture mit General Motors darf das Wolga-Automobilwerk (AvtoVAZ, größter Pkw-Hersteller in Russland, der die Marke „Lada“ produziert) den Markennamen „Niva“ zur Zeit nicht nutzen. Auch wenn die Namensrechte noch bis 2018 bei GM liegen, die damit den „Chevrolet Niva“ vermarkten (allerdings nicht in Europa), so gibt den russischen Geländewagen (Werksbezeichnung 21214) aber nach wie vor auf dem deutschen Markt, allerdings aus genannten Gründen aktuell unter anderem Namen: Lada 4×4, Lada 4×4 Taiga und jetzt neu als Lada 4×4 Urban. Nicht ganz so kantig und archaisch wie die Modelle 4×4 oder 4×4 Taiga ist der 4×4 Urban gestaltet. Gefälliger, runder, für eine urbane Klientel, die bislang SUV fuhr: Blender, die optisch eine Geländegängigkeit versprechen, die sie aber nicht liefern können. Denn auch wenn der 4×4 Urban optisch ein wenig in die modischere Ecke gerückt ist, mehr als nur Arbeitsgerät sein will: Er ist und bleibt ein Geländewagen, der kann, wenn er muss. Einer der letzten einer aussterbenden Art!

Im Jahr 1976 kam der Niva auf den Markt. Nahezu unverändert wird die Karosserie heute noch gebaut. Unterm Blechkleid jedoch ist der Allradler schon mit der Zeit gegangen und erfüllt bis heute die technischen Standards, die durch technische Innovationen ebenso wie durch EU-Gesetzgebung kontinuierlich anspruchsvoller wurden. Diese Ansprüche musste Lada auch für seinen Geländewagen erfüllen, um ihn hier weiter vermarkten zu können. Auch als „4×4“ in seinen Modellvarianten ist und bleibt der Niva der Bestseller im Programm des russischen Herstellers für den deutschen Markt. Lada verfügt in Deutschland über ein Händlernetz mit 240 Partnern, das gesamte Servicenetz inklusive Werkstätten umfasst 320 Partnerbetriebe.