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in Freizeitkleidung statt Blaumann:
Einer der letzten wirklichen Geländegänger

Lada 4x4 Urban vorne links

Fahrwerk, Handling und Sicherheit

Lada 4x4 Urban vorneFoto: Petra Grünendahl
Lada 4×4 Urban vorne

Die hydraulische Servolenkung spricht direkt an, ist leichtgängig und präzise. Mit einem Radstand von 2,20 Meter sehr wendig. Fahrwerk mit straffer Feder-Dämpfer-Kennlinie. Ein permanenter Allradantrieb verteilt den Vortrieb über alle vier Räder auf den Untergrund. Hinten kommt geländewagentypisch eine Starrachse zum Einsatz. Ein zweistufiges Verteilergetriebe mit Geländereduktion und zuschaltbarer Differentialsperre sorgt für optimiertes Vorankommen jenseits befestigter Straßen und auf unwegsamem Gelände.

Im Fahrverhalten ist er auf der Straße unproblematisch. Dank des eher geringen Gewichts, der direkten Lenkung und seines kurzen Radstandes wirkt er recht agil im Handling. Eine Elektronik, die regelnd eingreifen könnte, bevor man den Grenzbereich erreicht (ESP), ist nicht verfügbar. Allerdings ist es wohl weniger der Asphalt, wo man sich mit diesem Auto austoben möchte, sondern eher das Gelände, wo ESP nicht unbedingt weiter hilft. An serienmäßige Fahrwerksregelsysteme sind ABS mit Bremskraftverstärker und Bremsassistent mit an Bord. Der Lada 4×4 steht ab Werk auf 16-Zoll-Rädern mit 175/80er Reifen. Die Bremsanlage mit Scheibenbremsen vorne und selbstnachstellenden Trommelbremsen hinten verzögert ordentlich und spurtreu. Die serienmäßige passive Sicherheitsausstattung umfasst Drei-Punkt-Sicherheitsgurte auf allen vier Sitzplätzen, höhenverstellbare Kopfstützen vorne und Wegfahrsperre. Einem Crashtest nach EuroNCAP wurde bislang noch kein Lada unterzogen.